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Oppum ist ein Stadtteil von Krefeld mit ungefähr 13.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die älteste Urkunde, in der Oppum erwähnt ist, hat ein Alter von über 900 Jahren. Der Ort ist jedoch wahrscheinlich wesentlich älter. Er dürfte um 500 n. Chr. als fränkische Bauernsiedlung entstanden sein. Man nimmt an, daß sich der Name "Oppum" aus Uphem (Obenheim) entwickelt hat. Erst im 19. Jahrhundert änderte sich der bäuerliche Siedlungscharakter, als die Eisenbahnlinien, die Oppum auch heute noch durchqueren, gebaut wurden und das Ausbesserungswerk entstand. In dieser Zeit nahm die Bevölkerungszahl stark zu, während die wirtschaftliche Kraft entsprechend der sozialen Struktur (Wohngebiet von Arbeiterinnen und Arbeitern) weiter gering blieb. 1907 gliederte sich Oppum an Krefeld an. Die kirchliche Verwaltung der Oppumer Gemeinde oblag der Bockumer Pfarre St. Gertrudis, einer sehr alten Gemeinde. Abgesehen von einer kurzen Zeitspanne während der Französischen Revolution, in der Oppum der Gemeinde Linn zugeteilt war, besuchten die Oppumerinnen und Oppumer also den Gottesdienst in Bockum. Die Beschwerlichkeit des Kirchgangs infolge der Entfernung und der schlechten Wege führten schließlich dazu, daß sich einige Leute aus Oppum zusammentaten und einen Kirchbau-Verein gründeten. Mit dem Bau eines eigenen Gotteshauses konnte 1899 begonnen werden. Nach vielen Schwierigkeiten konnte am 30. April 1899 der Grundstein der von Professor Kleesattel entworfenen Kirche gelegt werden. Am 30. September 1900 wurde der erste Gottesdienst in der Schutzengelkirche gefeiert. |